Wissenswertes 

Wusstet Ihr schon...

...warum man nicht über "alle 7 Meere" segeln kann?

Man unterscheidet folgende Ozeane:

und deren Nebenmeere. Zu diesen gehören unter anderem

Weil das Kaspische Meer und das Tote Meer auf einem Kontinent liegen, zählen sie nicht zu den Meeren, sondern gelten als Seen.

Alle Meere unterliegen den Gezeitenkräften. Durch die Anziehung des Mondes entstehen Ebbe und Flut – auch Tide genannt. Den bei Ebbe freiliegenden Meeresboden nennt man Watt. Allerdings fällt der Tidenhub unterschiedlich aus. In einigen Regionen beträgt dieser bis zu 15 m, an der Nordseeküste etwa 2 m, in der Ostsee rund 40 cm und im Mittelmeer ist er kaum spürbar. Ausschlaggebend ist hierbei nicht die Fläche, sondern die Möglichkeit des Wassers zu- bzw. abzufließen.

 

...daß Ebbe nicht bedeutet, daß das Wasser weg ist?

 Als "Ebbe" bezeichnet man die Zeit, in der das Wasser sich zurückzieht. Flut ist die Zeit, in der es wieder kehrt. Den Zeitpunkt, an dem der Wasserstand am niedrigsten ist, ist das Niedrigwasser. Der Zeitpunkt, an dem es am höchsten steht, nennt man Hochwasser

Die Gezeiten werden durch die Gezeitenwelle aus dem Nordatlantik ausgelöst, da die Nordsee selbst zu klein und zu flach ist, um einen nennenswerten Einfluss zu haben. Ebbe und Flut wechseln sich in einem Rhythmus von 12,5 Stunden ab. Die Gezeitenwelle läuft aufgrund der Corioliskraft um Schottland herum, entgegen dem Uhrzeigersinn die englische Küste entlang und erreicht etwa 12 Stunden nach Eintreffen in Schottland die deutsche Bucht. Sie läuft dabei um drei Amphidromien (Gezeitenwellen): ein Mittelpunkt liegt kurz vor der Straße von Dover. Er bildet sich durch die Gezeitenwelle, die über den Ärmelkanal transportiert wird. Er beeinflusst die Gezeiten in dem schmalen Gebiet De Hoofden in der Southern Bight zwischen Südengland und den Niederlanden. Das andere amphidromische System besteht aus zwei nahe gelegenen Punkten, die eine Gezeitenwelle bilden. Die beiden anderen kurz vor der Küste Südnorwegens und auf einer Schnittlinie zwischen Süddänemark und den westfriesischen Inseln bilden ein einziges Feld, um das die Gezeiten herumlaufen. Ihr Mittelpunkt liegt über der Jütlandbank auf 55° 25' N, 5° 15' O.

Der Tidenhub liegt so in Südnorwegen bei unter einem halben Meter, erhöht sich aber, je weiter eine Küste von der Amphidromie entfernt liegt. Flache Küsten und trichterartige Verengungen erhöhen den Tidenhub. Am größten ist er in der Wash an der englischen Küste, wo ein Tidenhub von 6,8 Metern erreicht wird. An der deutschen Nordseeküste beträgt der Tidenhub je nach Küstenform und -lage zwischen zwei und vier Meter. In den Flachwasserbereichen wird der tatsächliche Tidenhub jedoch stark von weiteren Faktoren wie der Küstenlage und dem herrschenden Wind oder Sturm beeinflusst (Sturmflut). In den Mündungsgebieten der Flüsse kann ein hoher Wasserstand der Flüsse den Fluteffekt maßgeblich verstärken.

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